Bild zeigt eine Visualisierung eines Schulgebäudes
Bild zeigt eine Visualisierung eines Schulgebäudes © BLFP Planungs GmbH

Gymnasium am Neandertal

Ort: 
Stadt Erkrath

Fertigstellung:
2026

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Gymnasium am Neandertal, Stadt Erkrath

Standort Heiderweg in Erkrath
Die Stadt Erkrath plant den Bau eines modernen Schulgebäudes für das Gymnasium am Neandertal, um den aktuellen Anforderungen an Bildung und Raumgestaltung gerecht zu werden. 

Der Neubau wird das bisherige Schulgebäude im Stadtteil Alt-Erkrath ersetzen. Derzeit besuchen rund 700 SchülerInnen das Gymnasium.

Das neue Gebäude entsteht auf einem großzügigen Grundstück in Hanglage und wird mit vier oberirdischen Vollgeschossen eine moderne, funktionale Architektur bieten. Mit einer Grundrissfläche von etwa 4.300 m² wird das Bauwerk Platz für zeitgemäße Unterrichtsräume, Fachbereiche, Verwaltungsbüros und Gemeinschaftsflächen bieten. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Einbindung des Neubaus in die naturnahe Umgebung gelegt, da sich die Projektfläche in der Nähe des Flusses Düssel befindet und von Grünflächen umgeben ist.

Ziel ist es, ein zukunftsfähiges Schulgebäude zu schaffen, das sowohl den pädagogischen Anforderungen als auch modernen Standards für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit gerecht wird. Mit dem Neubau soll ein inspirierendes und funktionales Lernumfeld für die Schülerinnen und Schüler entstehen, das die Grundlage für eine exzellente Bildung bietet.

Das Projekt strebt eine DGNB-Zertifizierung „Nachhaltige Baustelle“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.

  • Kenndaten
    • Grundstücksfläche (GF): 14.137 m²
    • Brutto-Rauminhalt (BRI): 52.134 m³
    • Brutto-Grundfläche (BGF): 13.897 m²
    • Oberirdisch: 4 Geschosse
    • Unterirdisch: 1 Geschoss
  • Bauzeit
    • Erdarbeiten von Januar 2025 bis Juli 2025
    • Rohbau von März 2025 bis Januar 2026
    • Fertigstellung Gebäudehülle Juni 2026
  • Baustellenregelbetrieb
    • Montag bis Freitag 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr
    • Samstag In Ausnahmefällen mit 2 Tagen Vorlauf
    • Sonntag und feiertags finden in der Regel keine Arbeiten statt.

Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)

Bei diesem Projekt verfolgt die Ed. Züblin AG mehrere Ziele: Eine nachhaltige Baustellenorganisation, die Schonung der Ressourcen sowie die Minimierung der Emissionen, die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bauenden, die Pflege guter Nachbarschaft und natürlich eine qualitätsreiche Bauausführung. Dafür wurde die Ed. Züblin AG als erstes Unternehmen von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.

Hier finden Sie weitere Informationen zum DGNB System für nachhaltige Baustellen: https://www.dgnb-system.de/de/gebaeude/baustelle/

Ausgewählte Maßnahmen am Projekt

  • Digitaler Betonabruf

    Um die Betonagen bestmöglich koordinieren zu können erfolgen die Abrufe mit einer digitalen Anwendung. Es werden Herstellungszeiten optimiert und Lärmemissionen reduziert.

  • Ressourceneinsparung und Emissionsminderung durch LEAN Construction

    Im Zuge der Lean-Betrachtung wurde ein Produktionsplan mit Abrufterminen (z.B. Dämmung) erstellt. Die Bau-Produktionsplanung wird wöchentlich detailliert und an den tatsächlichen Fertigungsfortschritt angepasst. Veränderungen aus dem Bauablauf werden laufend berücksichtigt und die Just-in-time-Lieferungen können besser umgesetzt werden. Nach- und Neubestellungen auf Grund später Planänderungen werden vermieden.

  • Maßnahmen zur Vermeidung von Belastungen durch die Baustelle

    Das Projekt verfügt über verschiedene Konzepte und Maßnahmen, um die Baustelle möglichst lärm- und staubarm zu halten. Außerdem wurden Konzepte und Maßnahmen aufgestellt, um Erschütterungen und Vibrationen für das Umfeld so viel wie möglich zu vermeiden und die Logistik möglichst anwohnendenfreundlich zu organisieren. Darüber hinaus gibt es Konzepte und Maßnahmen für den Bodenschutz und die Reduktion von Abfällen auf der Baustelle.

  • Wiederverwendung von Materialien und Förderung alternativer abfallvermeidender Konzepte

    Züblin-intern wird nach Möglichkeit Material lokal wiederverwendet, was vom Bauaushub bis zu Materialien der Baustelleneinrichtung reicht. Durch vorkonfektionierte Bestellung für die Baukonstruktion wird Abfall vor Ort reduziert und der Energieaufwand verringert. Die vorrangige Nutzung von (Halb-) Fertigteilen ermöglichen es, Schalungsarbeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Die auf der Baustelle eingebauten Bewehrungseisen werden zum Teil im Werk vorgefertigt. So entfallen auch Lärmemissionen durch das Formen und Anpassen der Bewehrung.

Ansprechperson Zertifizierung Kristina Pors
Projektansprechpartner Simon Watermeier
Baustellenadresse Heiderweg
40699 Erkrath

Tel. +49 211 5996 - 403
Direktion NRW
Sekretariat Bereich Ingenieurbau
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Link DGNB: Zertifizierung