Konzerngeschichte

Die Ed. Züblin AG wurde vor über 125 Jahren vom Schweizer Ingenieur Eduard Züblin gegründet. Seit 2016 ist ZÜBLIN eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der STRABAG SE. Bekannt für ihre Großprojekte im Hoch- und Tiefbau hat sich ZÜBLIN zu eine der führenden Bauunternehmen in Deutschland entwickelt. Doch auch in Europa und darüber hinaus hat sich ZÜBLIN als wichtigen Akteur etabliert. Schon seit Gründung überzeugt das Unternehmen mit seiner Innovationskraft.

ZÜBLIN arbeitet weiterhin aktiv daran, die Zukunft des Bauens zu prägen und voranzutreiben, um Baustellen nachhaltiger zu gestalten. Hierzu wird unter anderem nach klimafreundlicheren, neuen Baustoffen und Maschinen, sowie fortschrittlicheren Fertigungsmethoden geforscht. Mehr zur Strategie „Work On Progress“ und der Verpflichtung „Klimaneutral bis 2040“ lesen Sie hier.

Ausgewählte Meilensteine

2023
ZÜBLIN hat sein 125-jähriges Firmenjubiläum.
2022
Gemeinsam mit der STRABAG wird eine Selbstverpflichtung entwickelt, welche die Nachhaltigkeit in den Mittpunkt stellt. Das Ziel ist die Klimaneutralität des Unternehmens, die schrittweise bis 2040 erreicht werden soll. Der gemeinsame Claim verdeutlicht diesen Prozess: "Work on Progress"
2021
ZÜBLINs Einsatz für eine nachhaltigere Baubranche wird belohnt. Als erstes Unternehmen erhält ZÜBLIN das Basiszertifikat „Nachhaltige Baustelle“ von der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).
2018
ZÜBLIN setzt vermehrt auf Digitalisierung im Planen und Bauen. Zum Einsatz kommen Planungssoftware, Building Information Modelling (BIM), digitale Helfer, sowie Roboter.
2016
Die STRABAG SE erwirbt die übrigen Anteile an ZÜBLIN und besitzt nun 100 Prozent. Der Name ZÜBLIN und die Eigenständigkeit als Tochtergesellschaft bleiben jedoch erhalten. Für eine deutlichere Zugehörigkeit wird das ZÜBLIN-Gelb gegen die STRABAG Farben Rot und Schwarz getauscht.
2013
ZÜBLIN erweitert sein Leistungsportfolio im konstruktiven Holzingenieurbau durch die Integration der Firmen MERK Timber und Stephan Holzbau. Das Unternehmen ZÜBLIN Timber wird gegründet.
2006
ZÜBLIN und STRABAG spezialisieren sich. ZÜBLIN kauft die Hoch- und Ingenieurbauaktivitäten der deutschen STRABAG AG. Dadurch kann ZÜBLIN in diesen Geschäftsfeldern seine Marktanteile und Umsätze steigern und wird zur neuen dt. Nr. 1.
2005
Die BAUHOLDING STRABAG SE erwirbt nach der Insolvenz der Walter-Bau Gruppe Anteile an den Bauunternehmen Heilit + Woerner, DYWIDAG (Dyckerhoff & Widmann AG) und ZÜBLIN. Die Stuttgarter Ed. Züblin AG wird zunächst als Schwestergesellschaft der STRABAG AG weitergeführt. Die anderen Gesellschaften werden weitestgehend in die STRABAG AG-Organisation integriert.
1998
Ein Meilenstein wird gebührend gefeiert. 100 Jahre ZÜBLIN.
1990
Nach der Wiedervereinigung richtet ZÜBLIN in den neuen Bundesländern Zweigstellen und Niederlassungen in Dresden, Chemnitz, Freiberg, Leipzig, Erfurt, Rostock und Wismar ein.
1988
Mit der Augsburger Unternehmerfamilie Walter bekommt ZÜBLIN einen neuen Hauptaktionär. Das Unternehmen übernimmt 51 Prozent der ZÜBLIN-Aktien.
1984
Die ZÜBLIN-Hauptverwaltung zieht um. Das einer Kathedrale ähnelnde Gebäude wurde in Stuttgart-Möhringen errichtet und ist seither als das ZÜBLIN-Haus bekannt.
1980
Schon früh erkennt ZÜBLIN wie wichtig Umweltschutz beim Bauen ist. Mit der Gründung der "Umwelt und Boden Altlastensanierung GmbH" werden Maßnahmen entwickelt, die den Umweltschutz stärken.
1975
ZÜBLIN entwickelt und patentiert eine neuartige Art Decken herzustellen. Das Raumfachwerksystem besteht aus einem Verbund vorgefertigter Betonplatten und räumlich verbundener Stahlstäbe. Dies ermöglicht eine Montage des Daches am Boden.
1973
Mit „Thinktank“ wird der Vorläufer der heutigen "Zentralen Technik" gegründet. Dieser Bereich bündelt projektunabhängig Fachwissen. Ein Erfolgsmodell und Alleinstellungsmerkmal von ZÜBLIN.
1965
Der Tunnelbau etabliert sich als neues Geschäftsmodell.
1945
Die Firmenzentrale in Stuttgart wurde als Folge des zweiten Weltkrieges zerstört. ZÜBLIN startete 1953 einen Neustart im neuen Verwaltungsgebäude am Rande der Stuttgarter Innenstadt. Das Grundstück umfasste auch einen Weinberg, welcher bis heute von ZÜBLIN bewirtschaftet wird.
1919
Nach Ende des ersten Weltkrieges wird Straßburg wieder Französisch und das dort ansässige Unternehmen der Ed. Züblin zerschlagen. Daraufhin lässt sich ZÜBLIN in Stuttgart nieder.   
1913
Errichtung eigener Rohrfertigung in Kehl. Herstellung der Rohre mittels Schleuderbeton.
1898
Gründung der Ingenieurfirma Ed. Züblin in Straßburg. Vertrieb von Lizenzen des Stahlbetonbaupionier François Hennebique und eigene Pionierleistungen im Stahlbetonbau.