LP33-34 Rostock
Ort:
Rostock
Fertigstellung:
2026
LP33-34 Rostock
Standort Ost-West-St. / Am Hansakai in Rostock
Die Liegeplätze 33 und 34 an der Ostseite der Pier II im Seehafen Rostock befinden sich im Hafenbecken B und sind seit der Errichtung im Jahre 1960 vorrangig Bestandteil des Stückgutbereiches. Zeitweise dienen sie ebenfalls als Warte- und Ausrüstungsplatz.
Die Liegeplätze 33 - 34 gehören zu den ältesten Liegeplätzen im Seehafen Rostock. Da sich die Spundwände der Liegeplätze am Ende ihrer technischen Nutzungsdauer befinden, ist ein Ersatzneubau mittels ca. 260 m vorgerammter und rückverankerter Spundwand, Neubau Kaiholm und Kranbahnbalken sowie Flächenbau der Kaianlage der Liegeplätze 33 – 34 vorgesehen. Auftraggeber ist die Rostock Port GmbH.
Das Projekt strebt eine DGNB-Zertifizierung „Nachhaltige Baustelle“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.
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Kenndaten
- Länge neue Kailinie: 295 m
- Betonmenge neuer Kaiholm: ca. 1.250 m³
- Betonmenge Kranbahnbalken: ca. 1.700 m³
- Menge Spundwand: 1.900 to.
- Bewehrungsmenge Kaiholm: ca. 500 to.
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Bauzeit
- Wasserbau: von März 2025 bis Juli 2026
- Betonarbeiten: von November 2025 bis September 2026
- Ausrüstung / Leitungsbau : von Februar 2026 bis November 2026
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Baustellenregelbetrieb
- Montag bis Freitag 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr
- Samstag nach Bedarf
- Sonntag und feiertags finden in der Regel keine Arbeiten statt.
Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
Bei diesem Projekt verfolgt die Ed. Züblin AG mehrere Ziele: Eine nachhaltige Baustellenorganisation, die Schonung der Ressourcen sowie die Minimierung der Emissionen, die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bauenden, die Pflege guter Nachbarschaft und natürlich eine qualitätsreiche Bauausführung. Dafür wurde die Ed. Züblin AG als erstes Unternehmen von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.
Hier finden Sie weitere Informationen zum DGNB System für nachhaltige Baustellen: https://www.dgnb-system.de/de/gebaeude/baustelle/
Ausgewählte Maßnahmen am Projekt
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Betonage
Die Betonagen erfolgt mittels einer Betonpumpe, die laufend von Fahrmischern mit Beton befüllt werden. Dies gewährleistet eine hohe Leistungsfähigkeit und somit eine schnelle Fertigstellung der Betonierabschnitte. Durch die kurze Dauer und hohe Leistungsfähigkeit lässt sich die Lärmeinwirkung erheblich reduzieren.
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Bewehrung
Die auf der Baustelle eingebauten Bewehrungseisen werden im Werk des Lieferanten komplett vorgefertigt, d.h. die Eisen werden längen- und formspezifisch auf den genauen Einbauort auf der Baustelle abgestimmt. Lärmemissionen durch das Formen und Anpassen der Bewehrung entfallen dadurch.
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Maßnahmen zur Vermeidung von Belastungen durch die Baustelle
Das Projekt befindet sich im Hafen- / Industriegebiet, somit gibt es wenige Anlieger. Trotzdem gilt das Bestreben, Belastungen durch die Baustelle so gut wie möglich zu vermeiden bzw. reduzieren.
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Einsatz energieeffizienter Baumaschinen
Es ist geplant, dass alle auf der Baustelle eingesetzten, motorbetriebenen Anlagen und Maschinen, z.B. Baumaschinen, Kompressoren und Hebegeräte, mit einer Leistung über 75 kW dokumentiert werden und festgehalten wird, welche EU-Stufe (Energieeffizienzklasse/EEK) diese erfüllen, um sicher zu stellen, dass möglichst energieeffiziente Baumaschinen verwendet werden.
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Regionale Firmen und Lieferanten
Es werden nach Möglichkeit regionale Firmen und Lieferanten eingesetzt, um Transport- und Arbeitswege zu reduzieren. So wurden Leistungen wie z.B. der Erdbau oder Abbruchleistungen, die ein hohen Baumaschineneinsatz bedeuten, an ansässige Firmen vergeben.
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Gesundheit und Soziales
Die Gefahr von Unfällen wird durch die Erstellung und Anwendung umfangreicher Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen reduziert. Durch Gefährdungsanalysen werden potenzielle Gefährdungen für jedes Gewerk vorab erfasst und mögliche Maßnahmen zur Vermeidung festgelegt.
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Qualität der Bauausführung
Vor der Bestellung wird anhand von Materialdeklarationslisten geprüft, ob die Baustoffe und Bauteile den anerkannten Regeln der Technik sowie den vertraglichen Vereinbarungen entsprechen. Durch die Wareneingangskontrolle erfolgt ein Soll-Ist-Abgleich der angelieferten Baumaterialien. Vor und während der Ausführung von Bauleistungen wird die Einhaltung der technischen Vorschriften anhand von Qualitätsprüfplänen dokumentiert.
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Abfallmanagement
Für das Projekt wird ein effektives Abfallmanagement-System eingerichtet. Auf der Baustelle findet eine gezielte Müllsortierung bzw. -trennung statt. Hiermit wird sichergestellt, dass die entstehenden Bauabfälle ordnungsgemäß entsorgt und/oder recycelt werden. Die einzelnen Müllcontainer sind mit einem Schild mit der Bezeichnung sowie einem Bild des zu entsorgenden Materials versehen.
| Ansprechperson Zertifizierung | Sandra Peter Oliver Elvers |
| Projektansprechpartner | Projektleitung: Mathias Rönsch Bauleitung: Manuel Roß |
| Baustellenadresse | Ost-West-St. / Am Hansakai 18147 Rostock Ed. Züblin AG Direktion Nord Bereich Ingenieur- und Hafenbau Hundsburgallee 10 18106 Rostock |
| Download | Pressemitteilung |
| Link | DGNB: Zertifizierung |