Bild zeigt einen Betonkai in einem Industriehafen
Bild zeigt einen Betonkai in einem Industriehafen © Sofia Kautz, Ed. Züblin AG

LP86-91 Rostock

Ort: 
Rostock

Fertigstellung:
2026

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LP86-91 Rostock

Standort Kempowski-Ufer in Rostock
Das geplante Hafenbauprojekt wird im Stadthafen Rostock mit unmittelbarem Anschluss an die Altstadt entstehen.

Es grenzt an die Unterwarnow (Fluß) und an die Straße Kempowski-Ufer, welche auch als Zufahrtstraße fungiert. In direkter Nachbarschaft befindet sich die nördliche Altstadt.

Der Neubau des Kempowski-Ufers besteht aus einer vorgesetzten Spundwand. Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt ca. 450 m und umfasst die Sanierung von insgesamt sechs Liegeplätzen.

Das Projekt strebt eine DGNB-Zertifizierung „Nachhaltige Baustelle“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.

  • Kenndaten
    • Länge neue Kailinie: 450 m
    • Betonmenge neuer Kaiholm: ca. 1.300 m³
    • Betonmenge Schwerlastplatte: ca. 250 m³
    • Menge Spundwand: 1.375 to.
    • Bewehrungsmenge Kaiholm: ca. 270 to.
  • Bauzeit
    • Stahlwasserbau von Dezember 2024 bis Juni 2025
    • Betonarbeiten von Juni 2025 bis Juni 2026
  • Baustellenregelbetrieb
    • Montag bis Freitag 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    • Samstag nach Bedarf
    • Sonntag und feiertags finden in der Regel keine Arbeiten statt.

Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)

Bei diesem Projekt verfolgt die Ed. Züblin AG mehrere Ziele: Eine nachhaltige Baustellenorganisation, die Schonung der Ressourcen sowie die Minimierung der Emissionen, die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bauenden, die Pflege guter Nachbarschaft und natürlich eine qualitätsreiche Bauausführung. Dafür wurde die Ed. Züblin AG als erstes Unternehmen von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.

Hier finden Sie weitere Informationen zum DGNB System für nachhaltige Baustellen: https://www.dgnb-system.de/de/gebaeude/baustelle/

Ausgewählte Maßnahmen am Projekt

  • Maßnahmen zur Vermeidung von Belastungen durch die Baustelle

    Das Projekt befindet sich im Stadthafen und damit in der Stadtmitte von Rostock. Aufgrund der angrenzenden Gastronomiebetreibe und Gewerbeflächen gibt es ein großes Bestreben, die Lärmbelastung zu reduzieren. Im Rahmen der Ramm- und Abbrucharbeiten wurde hierfür eine Lärmschutzwand aufgestellt.

  • Regionale Firmen und Lieferanten

    Es werden nach Möglichkeit hauptsächlich regionale Firmen und Lieferanten eingesetzt, um Transport- und Arbeitswege zu reduzieren.

  • Betonage

    Das Betonieren erfolgt mittels einer Betonpumpe, die laufend von Fahrmischern mit Beton befüllt wird und aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit eine schnelle Fertigstellung des Bauteils gewährleistet. Durch die kurze Dauer und hohe Leistungsfähigkeit lässt sich die Lärmeinwirkung erheblich reduzieren.

  • Bewehrung

    Die auf der Baustelle eingebauten Bewehrungseisen werden zum Teil im Werk vorgefertigt, d.h. längen- und formspezifisch auf den genauen Einbauort auf der Baustelle abgestimmt. Lärmemissionen durch das Formen und Anpassen der Bewehrung entfallen dadurch.

Ansprechperson Zertifizierung Sandra Peter
Oliver Elvers
Projektansprechpartner Knut Mertz
Baustellenadresse Kempowski-Ufer
18055 Rostock

Ed. Züblin AG
Direktion Nord
Bereich Ingenieur- und Hafenbau
Hundsburgallee 10
18106 Rostock
Download Pressemitteilung
Link DGNB: Zertifizierung