Visualisierung Multifunktionsgebäude
Visualisierung Multifunktionsgebäude © Winking · Froh Architekten GmbH

Neubau AS1 Telgte 

Ort: 
Telgte

Fertigstellung:
2027

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Neubau AS1 Telgte

Standort: Galgheide 7 in 48291 Telgte
Beim Projekt handelt es sich um eine Generalunternehmerleistungen für den Neubau des 2-geschössigen Multifunktionsgebäudes AS1 des Instituts der Feuerwehr NRW.

Im Erdgeschoss befinden sich Werkstätten und ein Lager, im 1. und 2. Obergeschoss Büros, Lehrsäle und großflächige Umkleiden mit Duschen.
 
Das Projekt strebt die Zertifizierung „Nachhaltige Baustelle“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.

  • Kenndaten
    • Grundstücksfläche (GF): 5.600 m²
    • Brutto-Rauminhalt (BRI): 26.500 m³
    • Oberirdisch: 2 Geschosse
  • Bauzeit
    • Rohbauarbeiten: 27.04.26 – 03.11.26
    • Gebäudehülle: 11.08.26 – 07.06.27
    • Ausbau: 30.10.26 – 12.08.27 (technisch), 23.11.26 – 12.08.27 (allgemein)      
    • Fertigstellung: 07.10.27 (Übergabe an Bauherrn)
  • Baustellenregelbetrieb
    • Montag bis Freitag 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    • Samstag 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr
    • Sonntag und feiertags finden in der Regel keine Arbeiten statt.

Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)

Bei diesem Projekt verfolgt die Ed. Züblin AG mehrere Ziele: Eine nachhaltige Baustellenorganisation, die Schonung der Ressourcen sowie die Minimierung der Emissionen, die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bauenden, die Pflege guter Nachbarschaft und natürlich eine qualitätsreiche Bauausführung. Dafür wurde die Ed. Züblin AG als erstes Unternehmen von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.

Hier finden Sie weitere Informationen zum DGNB System für nachhaltige Baustellen: https://www.dgnb-system.de/de/gebaeude/baustelle/

Ausgewählte Maßnahmen am Projekt

  • Digitaler Betonabruf

    Um die Betonagen bestmöglich koordinieren zu können erfolgen die Abrufe mit einer digitalen Anwendung. Insbesondere bei Großbetonagen können die Fördermengen auf die Beton-Pumpe abgestimmt und somit die Wartezeiten der Betonmischer verkürzt werden. Es werden Herstellungszeiten optimiert und Lärmemissionen reduziert.

  • Ressourceneinsparung und Emissionsminderung durch LEAN Construction

    Im Zuge der Lean-Betrachtung wurde ein Produktionsplan mit Abrufterminen (z.B. Dämmung) erstellt. Die Bau-Produktionsplanung wird wöchentlich detailliert und an den tatsächlichen Fertigungsfortschritt angepasst. Veränderungen aus dem Bauablauf werden laufend berücksichtigt und die Just-in-time-Lieferungen können besser umgesetzt werden. Nach- und Neubestellungen auf Grund später Planänderungen werden vermieden.

  • Maßnahmen zur Vermeidung von Belastungen durch die Baustelle

    Es werden grundsätzlich staub- und lärmvermeidende Maßnahmen umgesetzt. Ebenfalls werden grundsätzlich Vibrationen und Erschütterungen bestmöglich minimiert. Bäume, Wurzelwerk und Verdichtungen von Böden als Beispiele genannt werden im Rahmen des Boden- und Grundwasserkonzepts geschützt.

  • Abfallmanagement

    Für das Projekt wird ein effektives Abfallmanagement-System eingerichtet. Auf der Baustelle findet eine gezielte Müllsortierung bzw. -trennung statt. Hiermit wird sichergestellt, dass die entstehenden Bauabfälle ordnungsgemäß entsorgt und/oder recycelt werden.

  • Ressourceneinsparung (Energie und Wasser)

    Baubetriebliche Untersuchungen und vergleichende Betrachtungen für eine möglichst energiesparende Projektabwicklung werden getätigt. Hier wird beim Einsatz der Winterbauheizung eine Pelletheizung als ökologischere Variante geprüft. Beim Kran und den Hebebühnen werden Emissionen reduziert, da sie eine Start-Stopp-Funktion besitzen. Der Personentransport findet ausschließlich zu Fuß statt, so dass erst gar keine Emissionen entstehen. Beim Einspülen der Wasserlanzen wird Wasser aus dem Regenrückhaltebecken genutzt und nicht Trinkwasser.

  • Regionale Firmen und Lieferanten

    Es werden nach Möglichkeit hauptsächlich regionale Firmen und Lieferanten eingesetzt, um Transport- und Arbeitswege zu reduzieren.

  • Gesundheit und Soziales

    Die Gefahr von Unfällen wird durch die Erstellung und Anwendung umfangreicher Sicherheits- und Gesundheitsdokumente reduziert. Sie tragen auch dazu bei die Leistungsfähigkeit des Personals zu erhalten. Dem Baustellenpersonal steht mittags die Kantine der Feuerwehr offen.

  • Qualität der Bauausführung

    Da auch BNB-Silber bei der Gebäudezertifizierung angestrebt wird, wird der Materialprüfprozess dokumentiert. Vor und während der Ausführung von Bauleistungen wird die Einhaltung der technischen Vorschriften anhand von Qualitätsprüfplänen dokumentiert.

Ansprechperson Zertifizierung Kristina Pors
Projektansprechpartner Vanessa Eberg
Baustellenadresse Galgheide 7
48291 Telgte
 
Direktionsassistentin Bereich Dortmund
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Link DGNB: Zertifizierung