Quartier Sander-Eck
Ort:
Würzburg
Fertigstellung:
2027
Quartier Sander-Eck
Standort Randersackerer Straße 3-5 und 11A in Würzburg
Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines Wohngebäudes auf dem Grundstück Randersackerer Straße 3-5 sowie eines Anbaus an den denkmalgeschützten Gartenpavillon im Innenhof.
Ein weiterer Neubau eines Wohngebäudes mit Kindertagesstätte im Erdgeschoss, ist auf dem Grundstück an der Randersackerer Straße 11a im Süden des Plangebietes vorgesehen. Der denkmalgeschützte Gartenpavillon bleibt erhalten und wird nach Angaben Architekt/Denkmalschutz saniert. Die Neubauten sind mit fünf bzw. sechs Vollgeschossen und der Tiefgarage geplant.
Randersackerer Straße Nr. 3 und Nr. 5
Das geplante Gebäude in der Randersackerer Straße 3-5 schließt die Ecke zur Felix-Dahn-Straße durch einen zusammenhängenden, gestaffelten Baukörper. Damit wird der Raum entsprechend seiner hohen städtebaulichen Bedeutung gefasst und aufgewertet.
Der Neubau ist mit fünf bzw. sechs Vollgeschossen geplant und bildet durch Aufnahme und Fortführung der vorhandenen Traufhöhen einen harmonischen Übergang zu den Nachbarbebauungen. An der Ecke Randersackerer Straße zu Felix-Dahn-Straße bildet das neue Gebäude mit sechs Vollgeschossen seinen Hochpunkt, der die Platzsituation mit der Haltestelle „Ehehaltenhaus" mit der vorhandenen umgebenden Bebauung rahmt.
Randersackererstraße Nr. 11A
Das Vorhaben wird in der Randersackerer Straße 11A durch einen weiteren Neubau komplettiert. Dieser fügt sich nahtlos mit seiner Kubatur, Geschossigkeit und Dachform in die vorhandene fünfgeschossige Bebauung und den Dachlandschaft aus überwiegend Walmdächern ein. Bedingt durch die geplante Nutzung als Kindertagesstätte, erhält das Erdgeschoss eine größere Grundfläche als die Obergeschosse und erstreckt sich L-förmig in den rückwärtigen Bereich des Grundstücks.
Das Projekt strebt eine DGNB-Zertifizierung „Nachhaltige Baustelle“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an.
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Baustellen-Kamera
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Kenndaten
- Grundstücksfläche (GF):
R11: 1.018 m²
Pavillon +R35: 3.517 m²
Gesamt: 4.535 m² - Bebaute Fläche (BF):
R11: 359 m²
Paillon +R35: 1.897 m²
Gesamt: 2.256 m² - Brutto-Rauminhalt (BRI):
R11: 5.632 m³
R35: 33.383 m³ (+ 901 m³ Pavillon)
Gesamt: 39.015 m³ - Brutto-Grundfläche (BGF):
R11: 1.756 m²
R35: 9.958 m²
Gesamt: 11.714 m²
- Grundstücksfläche (GF):
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Bauzeit
- R35 Rohbau und Ausbau von 28.04.2025 bis 15.01.2027, Dauer: 88 KW
- Rohbauarbeiten von 28.04.2025 bis 06.02.2026, Dauer: 40 KW
- Ausbauarbeiten von 29.09.2025 bis 30.11.2026, Dauer: 60 KW
- Inbetriebnahme von 02.11.2026 bis 15.01.2027, Dauer: 10 KW
- R11 Rohbau und Ausbau von 23.05.2025 bis 30.11.2026, Dauer: 79 KW
- Rohbauarbeiten von 23.05.2025 bis 17.10.2025, Dauer: 21 KW
- Ausbauarbeiten von 29.09.2025 bis 30.10.2026, Dauer: 56 KW
- Inbetriebnahme von 01.10.2026 bis 30.11.2026, Dauer: 8 KW
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Baustellenregelbetrieb
- Montag bis Freitag 06:00 Uhr bis 19:00 Uhr
- Samstag 07:00 Uhr bis 15:00 Uhr
- Sonntag und feiertags finden in der Regel keine Arbeiten statt.
Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
Bei diesem Projekt verfolgt die Ed. Züblin AG mehrere Ziele: Eine nachhaltige Baustellenorganisation, die Schonung der Ressourcen sowie die Minimierung der Emissionen, die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bauenden, die Pflege guter Nachbarschaft und natürlich eine qualitätsreiche Bauausführung. Dafür wurde die Ed. Züblin AG als erstes Unternehmen von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.
Hier finden Sie weitere Informationen zum DGNB System für nachhaltige Baustellen: https://www.dgnb-system.de/de/gebaeude/baustelle/
Ausgewählte Maßnahmen am Projekt
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Fertigteile
Durch den umfassenden Einsatz von Fertigteilen (Filigrandecken, Hohlwände, Brüstungen, Stützen, Balkone und Treppen) kann eine kürzere Bauzeit erreicht werden. Ebenso wird das Abfallaufkommen durch die vorkonfektionierten Bestellungen reduziert und die Bauzeit verringert. Hierdurch werden mögliche Lärm- und Staubemissionen durch den Bauprozess auf ein Minimum reduziert.
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Digitaler Betonabruf
Um die Betonagen bestmöglich koordinieren zu können, erfolgen die Abrufe mit einer digitalen Anwendung. Insbesondere bei Großbetonagen können die Fördermengen auf die Beton-Pumpe abgestimmt und somit die Wartezeiten der Betonmischer, einhergehend mit Lärmemissionen durch eingeschaltete Mischfahrzeuge, verkürzt werden. Es werden Herstellungszeiten optimiert und Lärmemissionen reduziert.
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Innerstädtische Lage
Das Projekt befindet sich in innerstädtischer Lage, dahingehend werden die Belastungen durch die Baustelle auf das Umfeld auf ein Minimum reduziert. Anlieferungen werden Just-In-Time getaktet, Grenzwerte nach der AVV-Baulärm eingehalten sowie die Staubemissionen durch konzipierte Maßnahmen auf ein Minimum reduziert.
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Wiederverwendung von Baustelleneinrichtung
Zur Aufwands- und Wegereduktion wurden die Baustellencontainer, statt von der zentralen Lagerung in München, von Würzburger Bauvorhaben übernommen. Somit werden Strecken reduziert, Prozesse beschleunigt, CO2-Emissionen minimiert und die Wiederverwendung gefördert.
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Regelmäßige Information der Nachbarschaft
Die Nachbarschaft wird über anstehende Prozessschritte mit eventuellen Einflüssen auf die Alltagsverhältnisse der Umgebung informiert. Beispielsweise die Vorabinformation zur Errichtung der Einbahnstraße, mögliche Arbeitszeitenverlängerungen auf dem Baufeld, Arbeiten mit kurzzeitig erhöhten Lärmemissionspotentialen, beispielsweise Großbetonagen oder Betonglättungen. Die Information erfolgt hauptsächlich mittels Einwurfzettel pro Briefkasten.
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Photovoltaik-Anlage
Die Flachdächer des Gebäudes werden vollflächig mit Photovoltaik-Modulen belegt. Zudem erhält die südlich ausgerichtete Wandfläche des Eckgebäudes eine Fassadenbelegung mit Photovoltaik-Modulen. Somit wird eine weitgehend autarke Versorgungsstruktur gewährleistet.
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Informations-Mailverteiler für Anwohnende und Anliegende des Bauvorhabens
Bei Interesse an laufenden sowie perspektivisch anstehenden Arbeiten, steht die Ankündigung dessen an die Projekt-E-Mailadresse sandereck@zueblin.de gern zur Verfügung. Hierüber werden folglich Anwohnende sowie Anliegende in den Informations-Mailverteiler des Projekts aufgenommen, um Updates während des Bauprozesses auf schnellem und digitalem Wege zur Verfügung zu stellen. Somit wird Anrainern ebenso die Möglichkeit geschaffen, sich auf ggf. kurzfristige oder außerordentliche Emissionen seitens des Baufeldes einzustellen.
| Projekt-E-Mailadresse | sandereck@zueblin.de |
| Ansprechperson Zertifizierung | Verena Schirmer |
| Projektansprechpartner | Jevgenijs Kozlovs, Karl Räth |
| Baustellenadresse | Randersackerer Straße 3-5 und 11A 97072 Würzburg Tel. +49 9305 889-0 ZÜBLIN-Direktion Mitte Sekretariat Bereich Würzburg |
| Download | Pressemitteilung |
| Link | DGNB: Zertifizierung |