Foto Außenansicht FEA38
Foto Außenansicht FEA38 © ZÜBLIN

FEA38

Ort: 
Bonn

Bauzeit: 
2022 - 2025

Auftraggeber: 
DFH

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FEA38

Umbau/Renovierung der Gebäudekomplexe A und B

Das Projekt FEA 38 – Umbau und Renovierung der Häuser A und B - wurde im Auftrag der DFH Group GmbH realisiert. In den Gebäuden sind das Bundesamt für soziale Sicherung sowie das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung untergebracht.

Nach rund drei Jahren Bauzeit wurde der Umbau der Gebäudekomplexe an der Friedrich-Ebert-Allee 38 erfolgreich abgeschlossen. Das im Jahr 1993 errichtete Bürogebäude befindet sich im Bonner Stadtteil Gronau, einem durch bundes- und internationale Institutionen geprägten Quartier in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Regierungsviertels. Die zentrale Lage an einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt sowie die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr unterstreichen die Bedeutung des Standortes, der administrative Nutzungen mit einer repräsentativen, stadtnahen Umgebung verbindet.

Gegenstand der Maßnahme war die Sanierung der beiden miteinander verbundenen Gebäudeteile A und B mit jeweils fünf oberirdischen Geschossen sowie zwei Untergeschossen. Die Sanierung erfolgte vollständig im laufenden Betrieb und stellte damit sehr hohe Anforderungen an Planung, Koordination und Ausführung. Um den Gebäudebetrieb aufrechtzuerhalten, wurde die Maßnahme abschnitts- und etagenweise umgesetzt. Nutzerumzüge in temporäre Ausweichflächen innerhalb des Gebäudes sowie teilweise in externe Flächen mussten präzise geplant und zeitlich eng abgestimmt werden. Eine besondere Herausforderung bestand darin, die Bauabläufe so zu organisieren, dass Lärm-, Staub- und Erschütterungsbelastungen auf ein Minimum reduziert wurden und der Arbeitsalltag der Mitarbeitenden möglichst ungestört weiterlaufen konnte.

Im Wesentlichen handelte es sich in den Regelgeschossen um eine umfassende Renovierung der Büroflächen im Bestand. Die vorhandenen Boden- und Deckenaufbauten wurden flächendeckend zurückgebaut und anschließend neu hergestellt. Im Zuge dessen erfolgten architektonische und räumliche Anpassungen, um moderne Arbeitswelten mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten zu realisieren. Die neugestalteten Bereiche erhielten einen einheitlichen, hochwertigen Innenausbau sowie neue Oberflächen und Anstriche.

Parallel dazu erfolgten umfassende elektrotechnische Arbeiten. Diese beinhalteten auch die Erneuerung der Elektroinstallation, die Anpassung an moderne IT- und Kommunikationsinfrastrukturen sowie die Optimierung der Beleuchtungs- und Energieversorgung.  Im Erdgeschoss der Gebäude entstanden darüber hinaus moderne Konferenz- und Veranstaltungsräume, ein Sportraum, sowie eine Café-Lounge, die den Mitarbeitenden als Treffpunkt dient.

Besondere Herausforderungen im Projekt stellten der aufwendige Rückbau der beiden vorhandenen Rechenzentren sowie der lückenlose Übergang und Anschluss an die neuen Rechenzentren im redundanten System dar.

Das Projekt FEA38 zeigt exemplarisch die Herausforderungen und Potenziale des Bauens im Bestand. Durch die umfassenden Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen konnten die bestehenden Gebäudestrukturen nachhaltig weiterentwickelt, funktional optimiert und an aktuelle technische, organisatorische und nutzerspezifische Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig blieb der Charakter des Bestands erhalten und wurde durch gezielte Eingriffe zukunftsfähig weitergeschrieben.

Direktion:
NRW