LabCampus-Areal AirportAcademy
Ort:
München
Bauzeit:
1Q/2020 - 2Q/2023
Auftraggeber:
LabCampus GmbH (100 %ige Tochtergesellschaft des Flughafen Münchens)
LabCampus-Areal AirportAcademy
ZÜBLIN gestaltet zwei beeindruckende Bürogebäude für LabCampus-Areal AirportAcademy mit einzigartigem Tragwerk.
Gebäudekonzepte: LAB 48 und AirportAcademy
Das LAB 48, der erste Baustein des LabCampus, startete im Februar 2020 als Vision und nahm 2021 feste Formen an. Das viergeschossige Bürogebäude mit einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern spiegelt mit seinem Netzwerkcharakter und den flexiblen Nutzungsmöglichkeiten den Innovationsgeist des LabCampus wider. Großzügige Fensterfronten und eine facettenreiche Fassade verleihen dem Gebäude ein lebendiges Erscheinungsbild. Das Erdgeschoss dient als Treffpunkt und Kommunikationsbereich für alle Nutzer. So soll der LabCampus nicht nur ein Ort des Arbeitens, sondern auch der Begegnung und des Austauschs sein.
Mit dem LAB 52 AirportAcademy entstand parallel zum LAB 48 ein beeindruckendes Gebäude, das den Leitgedanken des LabCampus - "Connect. Create. Collaborate" in seiner Architektur verankert. Das Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von knapp 14.400 Quadratmetern bietet Platz für großzügige Konferenzbereiche, technisch hochwertig ausgestattete Seminarräume und eine von einem Glasdach überspannte Lobby. Ein zentraler Veranstaltungsbereich für bis zu 500 Gäste rundet das Angebot ab.
Technische Meisterleistungen: Vom Konzept zur Realität
Das Außentragwerk der AirportAcademy zeichnet sich durch eine markante, zweigeschossige Betonfachwerkkonstruktion aus, deren Design durch die Start- und Landebahnen des Münchner Flughafens aus der Vogelperspektive inspiriert wurde. Innerhalb von nur sieben Monaten errichtete das Team von ZÜBLIN in Bayern dieses komplexe Bauwerk. Die Herausforderung lag nicht nur in der technischen Komplexität des Projekts, sondern auch in der Einhaltung des straffen Zeitplans. Eine weitere technische Meisterleistung ist das Energiekonzept des Gebäudekomplexes. Hier hat ZÜBLIN die Ausschreibungskriterien wie die Installation von Fernwärme, den Einbau einer passiven Kühlung über Brunnenanlagen, Betonkernaktivierung sowie den Einbau von Kühl- und Heizdecken erfüllt. Diese anspruchsvollen Konzepte tragen zu einer effizienten Energienutzung und damit zu einem nachhaltigen Betrieb des Gebäudekomplexes bei. So wird beispielsweise bei der Betonkernaktivierung die thermische Masse der Bauteile zum Heizen und Kühlen der Gebäude genutzt, was sowohl den Energieverbrauch senkt als auch den Komfort für die Nutzer erhöht. Dies war eines der zentralen Ausschreibungskriterien des LabCampus und ZÜBLIN konnte mit seiner umfangreichen Erfahrung in diesem Bereich überzeugen.
Zukunftsweisende Architektur