Außenansicht des Stadtquartiers Südkreuz in Berlin-Schöneberg mit unterschiedlichen Fassaden
Außenansicht des Stadtquartiers Südkreuz in Berlin-Schöneberg mit unterschiedlichen Fassaden © Franz Brück

Stadtquartier Südkreuz

Ort: 
Berlin-Schöneberg


Bauzeit: 
2018 - 2020

Auftraggeber: 
Rondus Zweite Immobilienbesitz GmbH & Co. KG

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Stadtquartier Südkreuz

Im Berliner Stadtentwicklungsgebiet „Schöneberger Linse“ entstand mit dem Stadtquartier Südkreuz ein modernes, urbanes Wohn- und Geschäftsquartier.

Die Lose 1 und 2 umfassten zehn Wohngebäude mit über 660 Wohneinheiten, darunter sozial geförderte Wohnungen und Mikroapartments für Studierende. Ergänzt wird das Ensemble durch Los 3: ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit Einzelhandelsflächen und direkter Anbindung an die gemeinsame Tiefgarage. Das Projekt steht exemplarisch für die Transformation des Tempelhofer Wegs zu einem lebendigen, gemischt genutzten Stadtteil.

Stadtquartier Südkreuz – Wohn- und Geschäftsquartier in der „Schöneberger Linse“, Berlin

Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, zwischen dem Bahnhof Südkreuz und dem S-Bahnhof Schöneberg, entstand mit dem Stadtquartier Südkreuz ein zukunftsweisendes urbanes Entwicklungsprojekt. Im Rahmen der städtebaulichen Planung wurde das Areal „Schöneberger Linse“ zu einem vielfältig genutzten Quartier entwickelt, das heute Wohn-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsflächen vereint. Der Tempelhofer Weg, als zentrale Verkehrsachse des Gebiets, erhielt im Zuge der Gesamtentwicklung einen umfassenden Ausbau und eine infrastrukturelle Aufwertung.

Das Projekt gliederte sich in drei Bauabschnitte – Los 1, Los 2 und Los 3 – die jeweils unterschiedliche Nutzungen und Gebäudetypologien umfassen.

Innenhof mit Parkanlage des Außenansicht des Stadtquartiers Südkreuz in Berlin-Schöneberg © Franz Brück

Los 1 und 2 – Wohngebäudekomplex mit sozialem und studentischem Wohnraum

Die Lose 1 und 2 beinhalteten die schlüsselfertige Errichtung von insgesamt zehn Wohngebäuden mit einer gemeinsamen Tiefgarage und großzügigen Außenanlagen. Auf einer Gesamtfläche von rund 14.600 m² entstanden 665 Wohneinheiten, verteilt auf sechs- bis siebenstöckige Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 58.800 m².

Ein besonderes Augenmerk lag auf der sozialen Durchmischung:

  • 106 Wohnungen wurden als sozial geförderter Wohnraum realisiert
  • Im Haus F entstanden 213 Mikroapartments für Studierende, ergänzt durch Gemeinschaftsflächen im Erd- und Untergeschoss, die das studentische Wohnen fördern und soziale Interaktion ermöglichen
  • Haus A beherbergte im Erdgeschoss eine Kindertagesstätte, die zur familienfreundlichen Infrastruktur des Quartiers beiträgt
  • Die übrigen Wohneinheiten wurden im einheitlichen Ausbaustandard „Classic-Style“ ausgeführt, der eine hochwertige, moderne Ausstattung garantiert

Die Gebäude sind eingebettet in ein durchdachtes Freiraumkonzept mit begrünten Innenhöfen, Spiel- und Aufenthaltsflächen sowie einer durchgehenden Tiefgarage, die eine effiziente Erschließung und Parkraumbewirtschaftung ermöglichte.

Los 3 – Bürogebäude mit Einzelhandel und Tiefgaragenanbindung

Ergänzt wurde das Wohnquartier durch Los 3, das den gewerblichen Teil des Stadtquartiers abbildet. Hier entstand ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss und direkter Anbindung an die Tiefgarage der Wohngebäude aus Los 1 und 2.

Das Gebäude umfasst:

  • 13.850 m² Bruttogeschossfläche
  • 39 Stellplätze in der Tiefgarage
  • Mieterausbau der Obergeschosse 1 bis 3
  • Grundausbau der restlichen Geschosse

Die bauliche Anbindung an die Tiefgarage der Wohnhäuser ermöglicht eine effiziente Nutzung der Infrastruktur und stärkt die Verbindung von Wohnen und Arbeiten im Quartier. Die Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss trugen zur Belebung des öffentlichen Raums bei und bieten bis heute attraktive Angebote für Bewohner:innen und Beschäftigte vor Ort.

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